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Safari

 

Apps & Dienste: Neuordnung

Wer kennt das nicht? Ständig ist man auf der Suche nach dem Browser, Feedreader etc., der am besten dem eigenen Nutzungsverhalten entspricht. Habe ich es mir in Sachen Browser seit geraumer Zeit gemütlich mit dem appleschen Safari eingerichtet, ist beispielsweise die Handhabung der zu lesenden Feeds ein sich ständig ändernder Prozess. Safari, Mail app.,Vienna, NewsFire, NetNewsWire, Headline, Googlereader: die Liste der benutzten Anwendungen ist lang. Bei den Desktop-Applikationen konnte mich NewsFire von David Watanabe am längsten überzeugen, leider lässt eine entsprechende iPhone-Anwendung immer noch auf sich warten. Ohne Synchronisierung läuft schließlich heutzutage nix.

Jüngst ließ Shaun Inman, der Macher des Websiten-Statistiktools Mint, mit einem neuen Ansatz aufhorchen. Fever heißt die Anwendung, die lediglich auf dem eigenen Server installierbar ist und die aus den abonnierten Feeds die "heißesten" Themen einer auswählbaren Zeitperiode in Form eines Thermometers anzeigt. Die Idee ist äußerst interessant und ließ mich vor einigen Wochen 30 $ investieren (Demo gibt es nicht). So ganz konnte ich bisher jedoch leider keinen wirklichen Nutzen aus dieser Investition ziehen. Scheinbar muss die Zahl der abonnierten Feeds relativ groß sein, damit das Tool sinnvoll arbeitet. Ergo geht die Suche weiter und wieder ist ein wenig Geld verbrannt worden.

Stichwort locker sitzendes Geld im Zusammenhang mit dem Internet: seit November 2008 bin ich Mitglied bei Apples mobileMe. Auch hier hat sich der Mehrwert der aufgebrachten Jahresgebühr in Höhe von 79 Euro nicht unbedingt gezeigt. Der iDisk-Speicher mit maximal 20 GB ist gänzlich ungenutzt, für Fotogalerien benutze ich lieber flickr. Lediglich die Synchronisation von Mails, Kalender und Kontakten ist ihr Geld wert. Leider ist die webbasierte Kalenderfunktion von me.com auf meinem Dienst-PC unter Firefox arschlahm und im Grunde unbrauchbar. Nur für die Synchronisation von E-Mails zwischen iPhone und Mac bin ich natürlich nicht bereit, jährlich 80 Euro zu latzen. So brachte mich vorhin ein Tweet vom Christoph auf die Idee, vielleicht doch mal Google Mail zu testen. Synch inklusive und das ganz kostenlos. Erste Versuche und auch dieser Artikel aus dem Archiv von Leo Babautas Blog stimmen mich ganz zuversichtlich, dass das zukünftig etwas für mich sein könnte. 

Nachdem ich o-jaymatic.de nunmehr auf posterous.com betreibe, könnte ich überdies auch hier mit der Kündigung des nicht mehr benötigten Webspace für WordPress bares Geld sparen. Mann muss ja nicht immer gleich aus der Kirche austreten, um in heutigen Krisenzeiten Geld zu sparen ...

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